BLOGBEITRAG

7. Februar 2013 · 25 Kommentare

Gärkorb

Andere Bezeichnungen:
Gärkörbchen, Simperl, Brotkorb, Brotform

Beschreibung:
Der Gärkorb ist ein Behälter zum Gären von Teigen während der Stückgare. Gärkörbchen schützen den Teigling vor Austrocknung, stabilisieren ihn (insbesondere bei weichen Teigen), geben ihm je nach Korbmaterial und -verarbeitung eine bestimmte Form und ein typisches Muster.

Gärkörbe können aus Peddigrohr, Holzschliff, Kunststoff oder Bast bestehen.

Holzschliff reguliert dabei am besten die Temperatur und Feuchtigkeit des Teiglings. Außerdem besteht Holzschliff zu 100% aus Fichtenholzfaser und ist vollständig biologisch abbaubar.

Quellen:
Lutz Geißler

Aktualisiert am 11. Mai 2015 |

25 Kommentare

  1. ….ja, aaaber wenn ich es dann aufs Blech kippe, 
    dann läuft das Brot auseinander….jedenfalls bei mir Neuling 🙂
    Warum ?

    • Hallo Bettina,
      Du brauchst einen Backstein. Das Blech hat zu wenig Hitze.
      Den Backstein 1 Stunde aufheizen, dann wird es wohl klappen, wenn alles andere stimmte.

      Viele Grüße
      Rainer

  2. Hallo Lutz,
    bei den Gärkörben steht immer die Fassungsmenge dabei. Bezieht sich die Angabe auf das Gewicht der gesamten Mehlmenge oder auf das Gewicht des Teiges????
    Viele Grüße
    Rainer

    • Hallo Lutz,
      hat sich erledigt. Hab’s gefunden, stand bei der Beschreibung der Gärkörbe!!!
      Wer lesen kann, ist klar im Vorteil…….. GRINS

      Viele Grüße
      Rainer

    • Da ist immer die Teigmenge gemeint, meistens auf Weizenteige ausgelegt. Bei Roggenbroten passen 30-50% mehr Teig hinein.

  3. Hallo Lutz ,
    ich habe mir die Gärkörbe von Bongu bestellt. Leider war keine Pflegeanleitung dabei. Den Korb habe ich jetzt einfach mal nach Gefühl mit Stärke (Maisstärke) innen „ausgemehlt“. Ging beim ersten Backen auch gut. Allerdings habe ich da den Teig nur 4 Stunden drin gehabt. Jetzt beim 2. Mal hatte ich ihn 12 Stunden drin und als ich das Brot aufs Blech umgesetzt hab war der Korb innen (unten bis in die Hälfte hoch) feucht… hm ???
    Was kann ich da jetzt tun ? Einfach trocknen lassen und dann die verbleibende Stärke ausbürsten ? Auswaschen auf keinen Fall (das ist klar !). Ist das normal, dass der Korb feucht wird ? Was machst Du mit Deinen Körben ?
    LG von einer Sauerteiganfängerin 😉
    Isabelle

    • Hallo Isabelle,

      ich lasse die Körbe immer trocknen und bürste sie danach aus. Bei langer kalter Stückgare entsteht Kondenswasser, dass vom Korb gebunden wird. Würde er es nicht tun, verklebt dein Teig mit dem Korb. Bei solchen Vorhaben ist es sinnvoll, mit Roggenvollkornmehl oder einer Mischung aus Vollkorn- und Reismehl zu arbeiten. Beide Mehle binden viel Wasser und verhindern das Verkleben.

  4. Hallo

    , habe auch probleme mit den gärkörbchen, sobald ich den teigling auf meinen ( heißen) backstein umdrehe, fällt mein schönes brot zusammen ,was mache ich falsch? liebe grüße, edith

  5. Hallo Lutz !
    Sind Baumwollbezüge für die gärkörbe sinnvoll ?
    LG

  6. Hallo Lutz,
    ich bin absoluter Neuling und möchte diese Woche meine erstes Brot backen. Kommt im Gärkörbchen auch Mehr hinein? Wenn ja, welches Mehl würdest Du empfehlen?
    Viele Grüße Harald

  7. Nutze ich das Gärkörbchdn für die gesamte Reifezeit des Teiges, also idealerweise 24 Stunden oder erst am Ende, wenn der Teig feformt und nochmals eine Stunde reifen soll, bebor er in den Backofen kommt?

    • Der Gärkorb kommt erst zum Einsatz, wenn das Brot geformt ist. Vorher liegt der Teig einfach in einer Schüssel.

  8. Hallo,
    bin neu hier und möchte mein erstes Brot backen.
    Welche Gärkörbchen mit Holzschliff könnt ihr empfehlen?

    Wie bewahre ich mein gebackenes Brot am besten auf und für wie viele Tage maximal?

  9. Hallo Lutz, danke für die vielen guten Bücher und Rezepte!!
    Im Buch „Brotbacken in Perfektion mit Hefe“ ist das Sonntagsbrot und Weizenbrioche rund gebacken, nicht in der Kastenform und nicht als Zopf geflechtet. Lässt du diese Teige im Gärkorb ruhen für die Stückgare? Kann ich solche weichen, fetten Teige mit Ei und Butter in den Gärkorb (Holzschliff) geben? Hält das Material das aus und bekommt man sie gut wieder raus?
    Vielen Dank und viele Grüße, Eva

  10. Hallo Lutz,

    seit Sommer letzten Jahres essen wir fast ausschließlich mit von mir gezogenem Sauerteig selbst gebackenes Brot. Bisher habe ich nach Rezepten gebacken, in denen Sauerteig mit Mehl, Wasser und 1/2 – 1 Würfel Hefe zu einem Teig verarbeitet wurde. Der Sauerteig fungierte, wie ich nun durch das Lesen deines Brotbackbuch Nr. 1 feststellte, wohl lediglich als Aromageber. Heute habe ich das 1. Brot nach deinem Rezept für Roggenmischbrot gebacken und freue mich schon riesig darauf, das Brot morgen abzuschneiden. Beim Wirken des Teiges könnte man cu feststellen, dass er durch das Binden des Wassers in den Vorzeigen lange nicht so klebrig und viel „seidiger“ war als die bisher von mir hergestellten Teige. Es war eine wahre Freude!

    Bisher habe ich keine Gärkörbe genutzt, möchte mir jetzt aber schnellstens eines zulegen. Daher würde ich gern wissen, ob ich prinzipiell ein ovales Körbchen nutzen kann, auch wenn du für die entsprechenden Rezepte rund Körbchen verwendest? Wie würde sich dann die Backzeit ändern? Welche Größe empfiehlst du?

    Vielen Dank vorab und viele Grüße aus Bayern

    Stefanie

  11. Hallo Lutz, meine Tochter hat heute mein Brot fertig gebacken – leider im Gärkorb. Falls ich es da rausbekomme, kann ich ihn wieder benutzen oder ist er durch die Hitze jetzt kaputt? Gruß, Britta

  12. Ist es aufgrund der regulativen Eigenschaften des Gärkorbs unbedingt notwendig, die Stückgare im Gärkorb durchzuführen oder kann ich (da ich gerade erst mit dem Brotbacken begonnen und noch keinen habe) das Brot dafür auch in einer Backform aus Metall parken?

Schreibe einen Kommentar

Sidebar ein-/ausblenden
Translate »