BLOGBEITRAG

7. Februar 2013 · 2 Kommentare

Gärreife

Andere Bezeichnungen:
Ofenreife

Beschreibung:
Die Gärreife umschreibt den für die jeweilige Backware idealsten Reifezustand während der Stückgare. Ist die Gärreife erreicht, wird die Stückgare abgebrochen. Der Teigling wird zum Einschießen in den Ofen vorbereitet.

Die optimale Gärreife ist erreicht, wenn sich der gewünschte Lockerungsgrad der Teiglinge eingestellt hat (siehe auch Vollgare, Untergare, Übergare, Dreiviertelgare).

Quellen:
Schünemann & Treu, Lutz Geißler

Aktualisiert am 7. Februar 2013 |

2 Kommentare

  1. Hallo Lutz!

    Ich will mich zu Unter-, Über- und Vollgare informieren. Im Bäckerlatein verweist du zwar auf diese Schlagwörter. Leider kann ich die Infos dazu dann aber nicht finden. 

    Wie erkenne ich nun die Vollgare beim Brot oder Baguette? Bei zweiterem ist die Porung meist nicht so groß, ich denke mir immer, ich sollte noch ein wenig Gärzeit hinzufügen. Die größeren Löcher sind zwar da, aber könnten größer sein.

    Danke für dein Antwort!
    Thomas

    • Hallo Thomas,
      die fehlenden Begriffe folgen alsbald. Ich baue gerade am Lexikon…
      Baguette sollte nicht mit Vollgare in den Ofen, sondern mit knapper Gare. Der Trieb spielt sich im Ofen ab.
      Die Porung hat nicht nur etwas mit dem Garzustand zu tun. Da gibt es ganz viele Faktoren. Wenn die Rezeptur stimmt, liegt eine fehlende grobe Porung meist an fehlerhafter Formgebung (es darf kaum Gärgas ausgedrückt werden).

      Viele Grüße,
      Lutz

Schreibe einen Kommentar

Sidebar ein-/ausblenden
Translate »