BLOGBEITRAG

25. Februar 2013 · 4 Kommentare

Hafer

Andere Bezeichnungen:
Echter Hafer, Saathafer, Avena sativa

Beschreibung:
Hafer ist eine einjährige krautige Pflanze aus der Familie der Süßgräser und wird damit zu den Getreiden gezählt.
Aus den etwa 23 bekannten Haferarten wird als Nutzpflanze vor allem der Saathafer angebaut. Der Fruchtstand ist nicht als Ähre, sondern als Rispe ausgebildet.

Hafer ist eine der nährstoffreichsten Getreidearten mit einem hohen Anteil an Proteinen, Fetten und essentiellen Nährstoffe wie Calcium, Eisen, Silicium, Zink und Mangan. Außerdem enthält er die Vitamine B1, B2, B3, B5, B6, Folsäure und Vitamin E.

Hafermehl hat einen sehr geringen Anteil an Gluten und ist deshalb allein nicht backfähig. Zum Backen werden dem Teig Haferprodukte als Schrot oder in Flockenform beigemischt, selten auch als Mehl. Die Flocken können auch auf den fertig geformten Teigling gestreut oder dieser darin gewälzt werden.

Quellen:
Wikipedia, Schroeder & Kray Iversen

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Aktualisiert am 22. Januar 2015 |

4 Kommentare

  1. Reagiert normale Hefe auf Hafer – oder geht das gar nicht?

  2. Guten Tag,
    bin im Moment natürlich viel am Backen und immer wieder komme ich zum Punkt dass Rezepte viel zu viel Hefe haben.
    Nun Frage ich mich, gibt es eine Faustregel zu Hefemenge und Reifezeit.

    Beispiel: Im Rezept steht für 1kg Mehl (Weizen 1050) 10g Hefe und 100g T200.
    Reife bei Raumtemperatur ist mit 3h angegeben.
    Kann ich jetzt einfach die Hefemenge runter und dann mit der Reifezeit hoch.

    • Ja, so ist der grundsätzliche Zusammenhang. Eine konkrete Berechnung ist aber nicht möglich, weil da zu viele Einflussfaktoren hineinspielen, angefangen von der Mehlenzymatik bis hin zur Teigfestigkeit. Da hilft nur Ausprobieren und die richtigen Zeiten fürs nächste Mal notieren.

      PS: 10 g Hefe auf 1000 g Mehl ist nicht viel, sondern wenig. Üblich in Backstuben und Haushaltsküchen sind oft 30-100 g Hefe auf 1000 g Mehl. Weniger als 10 g geht natürlich trotzdem immer.

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