BLOGBEITRAG

28. Dezember 2012 · 13 Kommentare

Dinkelmehl

Beschreibung:
Dinkelmehl wird in Deutschland in den Mehltypen 630, 812 und 1050 angeboten, außerdem als Vollkornmehl.

Quellen:
Alfred Biesel, Lutz Geißler

Wer seine Quellen angibt, schätzt die Arbeit Anderer wert. Ich habe in diesen Blog und das Lexikon über zehn Jahre lang eine Menge Zeit, Kraft und Geist investiert und tue es immer noch. Deshalb bitte ich dich, bei jeder öffentlichen Nutzung meiner Ideen, Rezepte und Texte immer die konkrete Quelle anzugeben.

Willst du auf dem Laufenden bleiben, dann abonniere gern meinen kostenlosen Newsletter.
Aktualisiert am 27. März 2017 |

13 Kommentare

  1. Dinkelmehl wird in Deutschland auch in der Mehltype 405 angeboten, allerdings meines Wissens nur von der Ostermühle Naturkost GmbH, Langenau.

  2. ich habe das Gefühl da hat sich ein Fehlerteufel eingeschlichen.
    Unter den Typen beim Dinkelmehl steht 630, 815 und 1050. Auf diversen Seiten habe ich immer da den Typ 812 gefunden, auch ein Müller sagte mir das es das 815 nur bei Roggen wohl gäbe. ist das so?

  3. Hallo Lutz,

    ich habe eine Frage zum Backen mit Dinkelmehl.
    Ich habe letztes Wochenende das erste Mal ein reines Dinkelbrot gebacken.
    Das Rezept ist von deinem Brotbackbuch Nr. 2 , Dinkelbrot Seite
    91!
    Der Trieb, die Porung und die Kruste waren sehr gut. Nur leider ist die Krume, trotz des Kochstückes, sehr trocken!
    Liegt das allgemein am Dinkel??? Von meinen Broten aus Roggen oder Weizen kenn ich das so nicht! Noch eine weiter Frage zum Rezept, was bewirkt der Zitronensaft? Geschmack? Teigzustand?
    Vielen Dank im Voraus! Beste Grüße Daniel

    • Ja, Dinkel wirkt in Gebäcken in aller Regel trocken. Das Mehlkochstück arbeitet dagegen an, aber je nach Dinkelsorte mehr oder weniger erfolgreich. Es kann auch sein, dass dein Dinkelmehl mehr Wasser bindet als unseres damals und deshalb der Teig zu fest ist. Aus der Ferne kann ich das aber nicht beurteilen. Der Zitronensaft gibt dem Teig mehr Stand.

  4. Hallo zusammen.

    Ich bräuchte Unbedingt mal einen guten Rat. Ich backe ausschliesslich mit reinem Dinkelmehl meine Brote, da ich anderes Mehl leider nicht ertrage. Nachdem alle Zutaten in der Knetmaschine waren lasse ich den Teig gehen, danach falte ich Ihn und lass ihn vor dem Backen wieder ein paar minuten gehen. Wenn ich den Teig in eine Form packe, habe ich ein gutes schönes Brot, jedoch probiere ich in letzter Zeit immer neues aus und möchte auch gerne mal ein Brot ohne Form machen, nur da habe ich das Problem das es Schlussendlich wie ein Fladenbrot aussieht und ich einfach nicht dahinter komme wo ich was falsch mache. Könnt Ihr mir evtl. weiterhelfen?
    Gruss Rainer

    • Das kann ganz viele Gründe haben. Ich bräuchte dafür eine genau Beschreibung, insbesondere die Hefemenge bezogen auf die Mehlmenge und die Reifezeiten. Vermutlich ist dein Teig entweder überknetet oder zu reif.

      • Hallo Lutz
        Ich mache meine Brote wie folgt: 500gr. Dinkelmehl, 10gr. Hefe, 1TL Salz, 300ml Wasser, danach Knete ich bis der Teig glatt ist und nicht mehr in der Rührschüssel klebt anschliessend lasse ich ihn 30 Minuten aufgehen nach dem Aufgehen wird er gefaltet und kann bis der Ofen die Temperatur hat nochmals ein paar Minuten gehen. Gruss Raine

        • Zu weich ist der Teig nicht. Die Reifezeit ist eher kurz als zu lang. Ich könnte mir noch vorstellen, dass der Teig nicht straff genug geformt wird oder zu warm ist (maximal 24-26 Grad Celsius Teigtemperatur).

      • Hallo Lutz. Hier ist meine Bezugsquelle vom Mehl, es ist gleich die erste mehlsorte auf der Liste, solche Mehlsorten mit verschiedenen Nummern gibt es bei uns nicht, bei uns gibt es entweder, Dinkelmehl, Weizenmehl, Vollkornmehl deshalb sende ich Dir hier den Link, vielleicht hilft dir das ein wenig. http://www.strickermuehle.ch/produkte/backmehl-backhilfsmittel/dinkelmehle/ Gruss Rainer

  5. Hallo Lutz. Also wenn ich dich richtig Verstehe, den Teig länger falten damit er richtig schön Straf wird? An was erkennt man das? Habe ehrlich gesagt noch nie auf die Temperatur geachtet, mache ich nächstes mal. Falls er zu warm wäre wie bringe ich die Temperatur her die der Teig benötigt? Was wäre Deiner Meinung nach die richtige Zeit um Ihn gehen zu lassen? Sollte ich Ihn besser bei Zimmertemperatur gehen lassen, oder besser in den Kühlschrank stellen? Ich danke Dir Herzlichst für Deine Hilfe. Gruss Rainer

    • Die Temperatur kannst du durch Dehnen und Falten angleichen. Ist er zu warm, stellst du ihn in den Kühlschrank und faltest ihn alle 15-20 Minuten, bis er die richtige Temperatur hat (max. 22-24°C). Die richtige Zeit hängt sehr von der Temperatur, vom Mehl und von der Hefemenge ab. In der ersten Teigruhe sollte er etwa um die Hälfte größer werden, in der zweiten Teigruhe um die Hälfte bis Dreiviertel seines Ausgangsvolumens.

  6. Hallo Lutz

    Ich danke Dir Herzlichst für Deine Auskunft und werde es gerne Umsetzen. Wünsche Dir weiterhin alles Gute. Gruss Rainer

Schreibe einen Kommentar

Sidebar ein-/ausblenden