BLOGBEITRAG

7. Februar 2013 · 15 Kommentare

Gärkorb

Andere Bezeichnungen:
Gärkörbchen, Simperl, Brotkorb, Brotform

Beschreibung:
Der Gärkorb ist ein Behälter zum Gären von Teigen während der Stückgare. Gärkörbchen schützen den Teigling vor Austrocknung, stabilisieren ihn (insbesondere bei weichen Teigen), geben ihm je nach Korbmaterial und -verarbeitung eine bestimmte Form und ein typisches Muster.

Gärkörbe können aus Peddigrohr, Holzschliff, Kunststoff oder Bast bestehen.

Holzschliff reguliert dabei am besten die Temperatur und Feuchtigkeit des Teiglings. Außerdem besteht Holzschliff zu 100% aus Fichtenholzfaser und ist vollständig biologisch abbaubar.

Quellen:
Lutz Geißler

Aktualisiert am 11. Mai 2015 |

15 Kommentare

  1. ….ja, aaaber wenn ich es dann aufs Blech kippe, 
    dann läuft das Brot auseinander….jedenfalls bei mir Neuling 🙂
    Warum ?

    • Hallo Bettina,
      Du brauchst einen Backstein. Das Blech hat zu wenig Hitze.
      Den Backstein 1 Stunde aufheizen, dann wird es wohl klappen, wenn alles andere stimmte.

      Viele Grüße
      Rainer

  2. Hallo Lutz,
    bei den Gärkörben steht immer die Fassungsmenge dabei. Bezieht sich die Angabe auf das Gewicht der gesamten Mehlmenge oder auf das Gewicht des Teiges????
    Viele Grüße
    Rainer

    • Hallo Lutz,
      hat sich erledigt. Hab’s gefunden, stand bei der Beschreibung der Gärkörbe!!!
      Wer lesen kann, ist klar im Vorteil…….. GRINS

      Viele Grüße
      Rainer

    • Da ist immer die Teigmenge gemeint, meistens auf Weizenteige ausgelegt. Bei Roggenbroten passen 30-50% mehr Teig hinein.

  3. Hallo Lutz ,
    ich habe mir die Gärkörbe von Bongu bestellt. Leider war keine Pflegeanleitung dabei. Den Korb habe ich jetzt einfach mal nach Gefühl mit Stärke (Maisstärke) innen „ausgemehlt“. Ging beim ersten Backen auch gut. Allerdings habe ich da den Teig nur 4 Stunden drin gehabt. Jetzt beim 2. Mal hatte ich ihn 12 Stunden drin und als ich das Brot aufs Blech umgesetzt hab war der Korb innen (unten bis in die Hälfte hoch) feucht… hm ???
    Was kann ich da jetzt tun ? Einfach trocknen lassen und dann die verbleibende Stärke ausbürsten ? Auswaschen auf keinen Fall (das ist klar !). Ist das normal, dass der Korb feucht wird ? Was machst Du mit Deinen Körben ?
    LG von einer Sauerteiganfängerin 😉
    Isabelle

    • Hallo Isabelle,

      ich lasse die Körbe immer trocknen und bürste sie danach aus. Bei langer kalter Stückgare entsteht Kondenswasser, dass vom Korb gebunden wird. Würde er es nicht tun, verklebt dein Teig mit dem Korb. Bei solchen Vorhaben ist es sinnvoll, mit Roggenvollkornmehl oder einer Mischung aus Vollkorn- und Reismehl zu arbeiten. Beide Mehle binden viel Wasser und verhindern das Verkleben.

  4. Hallo

    , habe auch probleme mit den gärkörbchen, sobald ich den teigling auf meinen ( heißen) backstein umdrehe, fällt mein schönes brot zusammen ,was mache ich falsch? liebe grüße, edith

  5. Hallo Lutz !
    Sind Baumwollbezüge für die gärkörbe sinnvoll ?
    LG

  6. Hallo Lutz,
    ich bin absoluter Neuling und möchte diese Woche meine erstes Brot backen. Kommt im Gärkörbchen auch Mehr hinein? Wenn ja, welches Mehl würdest Du empfehlen?
    Viele Grüße Harald

  7. Nutze ich das Gärkörbchdn für die gesamte Reifezeit des Teiges, also idealerweise 24 Stunden oder erst am Ende, wenn der Teig feformt und nochmals eine Stunde reifen soll, bebor er in den Backofen kommt?

    • Der Gärkorb kommt erst zum Einsatz, wenn das Brot geformt ist. Vorher liegt der Teig einfach in einer Schüssel.

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