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30. April 2015 · 4 Kommentare

Trockenhefe

Beschreibung:
Trockenhefe ist Hefe, deren Wasseranteil nur noch ca. 5% beträgt. Sie wird nach der Frischhefeherstellung in einem Extruder in kleine Zylinder geformt und im Luftstrom getrocknet. Um ein zu starkes Austrocknen zu vermeiden, wird häufig ein Emulgator zugesetzt.

1 Gramm Trockenhefe entspricht etwa 3 g Frischhefe.

Zwar kann Trockenhefe länger gelagert werden, dennoch verliert sie im Laufe der Zeit ihre Fähigkeit der Reaktivierung.

Trockenhefe sollte nicht mit Wasser vorgemischt, sondern sofort mit dem Mehl vermengt werden. Die vorgeweichte Trockenhefe beeinflusst die Teigeigenschaften negativ.

Quellen:
Wikipedia, Schünemann

Aktualisiert am 30. April 2015 |

4 Kommentare

  1. Hallo,

    ich habe eine große Packung Trockenhefe (500gr) gekauft. Darauf steht, dass man sie einfrieren soll. 

    Gibt es da Einbußen oder Probleme?

    Viele Grüße
    Andreas

    • Da dürfte dasselbe passieren wie bei eingefrorener Frischhefe: Die Hefezellen sterben. Sie werden den Teig noch treiben, aber sind nicht mehr vermehrungsfähig – eine Eigenschaft, die wir uns in Vorteigen zu Nutze machen.

      • kannst du das erläutern? wie könne sie noch irgendwas tun, wenn sie tot sind? und warum sterben die hefebakterien im vornteig?
        und wie können sie treiben, wenn sie sich nicht vermehren können (oder umgekehrt)?

        • Wie geschrieben: Um Gärgas zu produzieren sind hefeeigene Enzyme nötig, nicht aber die lebende Zelle. Die Enzyme spalten Zucker in Kohlenstoffdioxid und Alkohol. Die Zelle darf da bereits tot sein, weil nur das Enzym (Eiweißstoff) arbeiten muss. In Vorteigen soll sich die Hefe vermehren, deshalb muss die Zelle leben. Das Einfrieren zerstört aber die Zelle. Deshalb ist eingefrorene Hefe nicht für Vorteige empfehlenswert.

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